Nordica verstärkt sein Weltcup-Team

Neue Gesichter. Eine klare Vision.

Von den höchsten Berggipfeln Spaniens bis zu den verschneiten Hängen Bulgariens, mit Zwischenstopps in Slowenien und Kroatien. Diese Reise haben die Rennsport-Verantwortlichen von Nordica zurückgelegt, um das neue Weltcup-Team zusammenzustellen – eine Reise, die den Beginn eines spannenden neuen Kapitels für Nordica markiert.

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Mit Blick auf die Weltcup-Saison 2026/27 begrüßt Nordica stolz gleich vier neue Elite-Athleten in seinem Rennteam. Mit zwei Riesenslalom-Spezialisten und zwei Slalomfahrern wird das Engagement für die technischen Disziplinen bekräftigt.

An der Spitze der neuen Aufstellung stehen der Slowene Žan Kranjec und der Kroate Filip Zubčić im Riesenslalom, ergänzt durch den von der Iberischen Halbinsel stammende Spanier Joaquim Salarich und den Bulgaren Albert Popov im Slalom. Mit gerade einmal 28 Jahren bringt Popov bereits mehr als ein Jahrzehnt Weltcup-Erfahrung mit. Seit 2014 tritt er auf höchstem Niveau an. Sein jüngster Durchbruch im vergangenen Januar, der Sieg im Slalom von Madonna di Campiglio bestätigte, was viele bereits wussten – dass er zu den Besten der Welt gehört.

Während die Bekanntgabe der Athleten in den letzten Wochen erfolgte, begannen die Vorbereitungen dafür bereits viel früher. Die Fäden hatte Racing Business Manager Jörg Ruedl gemeinsam mit seinem Rennteam in der Hand. Das zu Beginn des Jahres festgelegte Ziel war ehrgeizig, aber klar: die Identität von Nordica in den technischen Disziplinen zu stärken und ein solides Fundament zu legen, um in der Saison 2026/27 als absolute Protagonisten aufzutreten.

Der eigentliche Härtetest fand im Val di Fassa statt. Bei den Materialtests zum Saisonende boten sich perfekte Wetterbedingungen und Schneeverhältnisse. In dieser traumhaften Kulisse konnten die Athleten die neuen Rennski bis an ihre Grenzen ausreizen. Sie spürten die Geschwindigkeit, Präzision und das Ansprechverhalten der neuen Skier unter ihren Füßen und waren zutiefst überzeugt.

Doch der Aufbau eines erfolgreichen Teams hängt nicht nur von der Technik oder der Ausrüstung ab. Wie Jörg Ruedl selbst betont, ist es der personenzentrierte Ansatz, der den Ausschlag gibt: Wenige Athleten auszuwählen, diese aber mit größter Sorgfalt und höchstem Respekt zu betreuen. Diese Philosophie basiert auf der Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen und der sofortigen Reaktion auf deren Feedback. Ein tiefes Vertrauensverhältnis, genau wie das, das die Marke seit Jahren mit einem Champion vom Kaliber eines Dominik Paris verbindet – ein Beweis dafür, dass echte Unterstützung viel mehr wert ist als viele Worte.